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Samstag

Um 7:45 hat mich M. zu hause abgeholt. Bis alles eingeladen und wir am Stall waren, war es 8:00. Die Hottis durften auf die Wiese und wir haben Cappu getrunken und die Heunetze gefüllt.
Um 8:45 kam schon der Hänger. Nele stiefelte einfach mal alleine rein und guckte sich um. Da sie leider wieder raus ging, mußte ich dann doch nachhelfen. 10 Minuten, dann konnten wir fahren.
Gegen 11:00 waren wir in Womrath und haben natürlich als erstes die Paddocks aufgebaut, damit wir die Pferde aus dem Hänger laßen konnten.
Insgesamt waren wir 10 Leute und sind demnach als eine Gruppe geritten.
Nachdem die Pferde untergebracht und alles verstaut war, gab es für die Menschen ein Frühstück und wir besprachen die weitere Planung.
Gegen 14:00 haben wir so langsam die Pferde geholt und bei den Hängern fertig gemacht.
Nele wurde als reittauglich befunden und ab ging es. Das Pony war Anfangs zickig, dann aber sehr entspannt und lief am langen Zügel an jeder Position. Viele Wege konnten wir leider nicht gehen wegen starker Sturmschäden im Wald. Für die Fuhrt brauchte ich einige überredungskunst, aber sie ging dann doch irgendwann durch.
Nachdem die Pferde versorgt waren, wurde geduscht und dann gegrillt. Sehr lecker! Ich war allerdings recht früh im „Bett“ (Strohlager, sogar mit Matratze!).
Um 23:00 war Schicht im Schacht für mich.


Sonntag

Das erste mal wurde ich um 5:00 wach. Aufgestanden bin ich dann um 7:00. Erst einmal Kaffee, Pferde füttern und Frühstück.
Um 10:30 ging es los. Diesmal 6 Stunden. Nele war total kirre, zackelte nur durch die Gegend und klebte an Fee. Diesmal hatten wir uns eine Strecke ohne Wald gesucht. Allerdings mußten wir vor allem am Anfang relativ häufig stehen bleiben. Nele hat jedes Mal kräftig aufgedreht. Nach einem seeehr langem Berg war erst einmal Ruhe. Allerdings kam dann schnell eine Pause und das Pony war wieder fit und zackelte weiter vor sich hin. Durch die Fuhrt lief sie allerdings fix und vollkommen problemlos.
Gegen 16:30 waren wir zurück. Nachdem die Pferde versorgt waren, gab es erst einmal super tollen Kuchen und eine Dusche. Später noch lecker Gulasch mit Nudeln und Gemüse.
Diesmal habe ich bis 1:00 ausgehalten, lag aber noch bis gut 3:00 mit Bauchkrämpfen wach.


Montag

Ab 6:30 konnte ich nicht mehr schlafen und mir war richtig schön übel. Durch einige Toilettenbesuche und Schüßler Salze war ich zum Ritt aber wieder fit. Gestärkt mit trocken Brot.
Wir sind wieder gegen 10:30 los geritten. Diesmal waren wir wieder nur ca. 4 Stunden unterwegs, damit es mit der Rückfahrt nicht zu spät wird. Nele war die erste Hälfte nett, wurde dann aber nach einer flotten Straßenüberquerung wieder ätzend. Es war wohl doch zu viel an neuen Eindrücken etc. Streßig halt. Schade, aber nächstes Mal wird es sicher schon beßer.
Die Strecke war wieder wunderschön. Mit tollen Außichten und auch ein bißchen was zu klettern.
Das letzte Stück (zu Fuß) habe ich allerdings schlapp gemacht. 25 Grad, nichts gegeßen, kaum geschlafen und dann erst durch Kniehohes Gras und danach noch einen ordentlichen Berg hoch. Die Zeit, die wir die Pferde runter kommen ließen, durfte man mich echt nicht ansprechen. Die Pferde durften dann auch erst nochmal für 2 Stunden auf den Paddock.
Nach einer Brotmahlzeit (für mich ohne alles), haben wir langsam gepackt und ziemlich genau um 16:00 sind wir los gefahren. So richtig wollte Nele nicht in den Hänger (der Kopf war denke ich einfach zu voll), aber in 10 Minuten war es dann doch erledigt. Stau hatten wir keinen. Puh!
Wir hatten dann noch etwas am Stall zu tun, aber um 20:00 war ich zu hause .

Fazit

Generell sind wir die 3 Tage „nur“ Schritt geritten (was ich persönlich genau richtig fand) und haben uns alle 10 gut verstanden. Es wurden schon weitere Planungen gemacht.
Das Wetter war toll. Manchmal schon etwas arg warm, aber noch erträglich.
Körperlich haben wir beide (bis auf die eine Ausnahme) es gut verpackt, aber die neuen Eindrücke haben vor allem Nele doch sehr zu schaffen gemacht. Nächstes Jahr gerne wieder!