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Gibt es hier (24. und 25.07.)



Freitag

Um 16:30 war ich am Stall und um 17:05 sind wir dann auch schon los gegangen. Ich rief kurz meine Freundin an, daß sie so ab 18:00 zu unserem Bestimmungsort kommen und mich abholen kann.
Es war sehr stürmisch und der Himmel dunkelgrau. Den am Sattel befestigten BW-Poncho habe ich dann auch direkt angezogen, da schon einige dicke Tropfen vom Himmel fielen.
Im Dorf war Nele wirklich noch sehr entspannt. Die Strecke kennt sie ganz gut, da es der kürzeste Weg zum Wald ist. Am Reitstall trafen wir diesmal keine Killershettys, sondern einen ausgewachsenen Hengst. Den fand sie ganz gut und mußte mal kurz parken. Als sie merkte, daß wir irgendwie ja gar keine ihrer bekannten Runden, sondern einfach immer geradeaus gingen, wurde sie etwas nervöser. Sie guckte mehr und brüllte mir die Ohren voll. Dabei war sie aber immer in einem ruhigen Schritt und zog auch nicht. Um ca. 17:30 fuhr meine Freundin mit ihrem Auto an uns vorbei. Ui... früh dran. Da ich mich kaputt schwitze und es irgendwie doch nicht regnete nahm sie den Poncho, Rucksack und auch die Reitkappe. Pony fühlt sich einfach noch sicherer wenn ich neben ihr bin. An einem blauen Sack machte das Pony einen Minihüpfer. Wie gesagt, es war sehr stürmisch.
Kurz vor der Autobahn wurde sie nochmal ein Stück angespannter, war aber weiterhin ruhig und brav. Da waren aber auch viele böse Trecker unterwegs.
Auf der Brücke war sie super ruhig und schaute sich intereßiert den Verkehr an. 50 Meter weiter ein „huchwasistdaimGebüschhüpf“, dann wußte sie aber anscheinend wo wir sind und war im Dorf wieder deutlich ruhiger.
Auf ihrer Wiese fing sie dann auch sofort an zu freßen. Zwischendurch lief sie mal ein paar Meter guckend herum oder wieherte. Das war es.
Meine Zeiteinschätzung war gut. Um 18:00 waren wir da. Geritten wäre es schneller gegangen ;-)


Samstag

Wider erwarten hatte ich die Nacht hervorragend geschlafen. Wahrscheinlich auch durch die Gewißheit, daß das komplette Gelände fest umzäunt und das Tor ab 22:00 verschloßen ist.
Die Videokamera und der Fotoknips waren aufgeladen und entrümpelt, der Zaun und sonstiger Ponybedarf im Auto verstaut und ich pünktlich um 8:00 wach und auch soweit frisch.
Während ich meinen Kaffee trank regnete es noch, aber pünktlich als ich die Tür hinaus ging hörte es auf.
Um 9:00 war ich beim Pony und sie sah sehr entspannt aus. Um 9:30 sind wir dann mit einem anderen Pferd rüber zum Vereinsplatz gelaufen. Der ist ca. 10 Minuten von dem Stall entfernt wo Nele übernachtet hat. Ich habe sie dann auf dem Platz geparkt und ihren Paddock aufgebaut. Dort durfte sie erst einmal bleiben. Wir waren in der 2. Gruppe. Nele hat sich benommen als sei sie zu hause. Absolute klaße. Auch beim reiten hat man ihr nichts angemerkt.
Beim 1. Durchgang haben wir die Pferde natürlich erst einmal aufgewärmt und einige Sitzübungen gemacht. Dann ging es über (3 Trabstangen), danach durch eine Gaße mit einer Stange am Ende, aus der dann später ein Sprung wurde. Gegen Ende haben wir dann 2 Sprünge hintereinander genommen. Nele hatte dann Pause und wir haben Theorie gemacht. Nachdem die andere Gruppe dran war ging es wieder auf den Platz. Es wurde ein dritter Sprung aufgebaut, den wir erst einmal einzeln gesprungen sind. Vor diesem Sprung wurde eine Stange platziert. Die anderen beiden Sprünge wurden etwas verändern und wir sind dann noch alle 3 Sprünge hintereinander geritten, bevor wir gegen 14:00 Feierabend gemacht haben. Nele und Luna sind dann wieder rüber gegangen und Nele hat sich etwas empört als ich sie auf ihre Wiese stellte. Nachdem die Anderen in Sichtweite waren, war es aber gut.
Abends war ich nochmal nach ihr gucken und habe ihr ihre Freßbremse angezogen.
Wahnsinn. SO ein braves Pony!!!


Sonntag

Ich war etwas früher da, damit ich schon die Wiese abäppeln und meine Sachen ins Auto packen konnte. Nachdem wir die Pferdchen zum Vereinsgelände gebracht hatten, bin ich mein Auto holen gegangen und habe es neben den Hänger gestellt.
Diesmal waren die Einheiten kürzer, aber auch anspruchsvoller. Im ersten Parcour waren 2 Kombinationen drin und im 2. Parcour Oxer und ein Sprung auf der Diagonalen. Weil die Pferde alle super mitgemacht haben, waren wir schon um 12:30 fertig und haben zusammen gepackt.
Nele sollte mit Sunny nach hause fahren, die an einem der Nachbarställe von Neles OS steht. Das hat auch sehr gut geklappt.
Wieder zu hause, ist sie erst einmal mit den anderen über die Wiese getobt.


Fazit:

Nele war super brav. Durch die Bank! Sie hat entspannt neben fremden Pferden auf dem Platz gestanden, ist mit einem fremden Pferd Hänger gefahren etc.
Toll gesprungen ist sie auch noch
Super Pony!